Konfiguration

ERDWÄRMEANLAGEN und ERDWÄRMEHÄUSER

ERDWÄRME-Zentralheizung ohne Wärmepumpe und ohne Erdsonden


Stattdessen: GEOMAT Erdwärmeerzeuger


Bei handelsüblichen Wärmepumpensystemen übernimmt die Wärmepumpe die regeltechnische Regie aller Abläufe für Heizung und Warmwasser und wirkt direkt auf diese Bereiche. Ein Gerät in dieser Allfunktion definiert sich damit begrifflich und fachlich als Wärmepumpe.


Der GEOMAT hingegen ist ein Erdwärmeerzeuger und hat mit einer Wärmepumpe lediglich gemein, dass auch hier der physikalische Prozess des Kältekreises abläuft. Der GEOMAT wirkt jedoch regeltechnisch weder auf Heiz- oder Warmwasserfunktion, da er alle Funktionsbefehle von zentraler Stelle erhält. Die Aufgabe des GEOMAT reduziert sich allein auf seine Grundbauart und die Funktion, geförderte Temperatur aus einer Umweltquelle auf Heizwasserniveau anzuheben.


Die allein auf den kältetechnischen Prozess reduzierte Funktion ermöglicht die kleine platzsparende Bauweise von nur 40 cm Gerätebreite und macht die Erdwärmeerzeugung preiswert.

Das Herz der Gesamtkonfiguration:


Der intelligente GEOMAT Kombispeicher


Alle Befehlsgewalt geht vom Kombispeicher aus:


  • Der Kombispeicher entscheidet, wann der Erdwärmeerzeuger in Betrieb gehen, und wann er sich abschalten soll.


  • Der Kombispeicher wacht darüber, dass der Wärmeerzeuger keine höhere Temperatur erzeugt, als für den Vorlauf der Fussbodenheizung erforderlich ist. Auf diese Weise wird die höchste Energie-effizienz erreicht. Im Tank 1 wird die erzeugte Temperatur eingespeichert (gepuffert).


  • Der Kombispeicher entscheidet, wann die Heizkreise der Fussbodenheizung bedient werden, und welche Heizkreise.


  • Der Kombispeicher gewährleistet die Langlebigkeit der Anlage, indem er die Verdichtereinheit des Erdwärmeerzeugers nicht in den Taktmodus geraten läßt und oktruiert lange Stillstandszeiten auf. Selbst wenn die Nachladung des Heizpuffers erforderlich ist, wirkt eine Anzugsverzögerung und läßt den Erdwärmeerzeuger erst zwei Stunden später starten. In der Nachtzeit erfolgt eine Vollabschaltung der Gesamtheizung, was sich bei der Fussbodenheizung durch deren Feststoffspeicher und Eigenregulierungseigenschaft nicht auswirkt.


  • Außerhalb der Heizperiode erfolgt die Vollabschaltung der Gesamtanlage, was dadurch möglich ist, da der Erdwärmeerzeuger nicht für die Warmwasserbereitung herangezogen wird.



Die Warmwasserbereitung


Die verbreitete Art, über eine Heizungs-Wärmepumpe gleichzeitig das Warmwasser zu erzeugen, lehnen wir ab, da die Temperaturanforderungen extrem auseinanderliegen. 


  • Eine optimale Fussbodenheizung mit vergrößerter Heizfläche benötigt lediglich eine Vorlauftemperatur zwischen 26°C  und 30°C.
  • Die Warmwasserbereitung erfordert die weit höhere Temperatur von 65°C.


Das beständige Hoch-und-Herunterfahren in diesen auseinanderklaffenden Temperaturbereichen schmälert die Eneregieeffizienz, belastet die Lebensdauer, und verstößt unsererseits gegen mehrere Richtlinien:


  • Der Wärmeerzeuger der HEIZUNG soll stets auf Vorlauftemperatur der Fussbodenheizung gehalten werden, um damit die höchste Effizienz und Leistungsziffer zu erreichen. Ein stetiger Wechsel von Nieder- auf Hochtemperatur soll vermieden werden.


  • Die HEIZUNG ist außerhalb der Heizperiode voll abzuschalten und nicht für die Warmwasserbereitung bereitzuhalten.


Es gilt deshalb der Grundsatz: "Strikte Trennung von Heizung und Warmwasser".


In unseren Anlagen besteht deshalb ein kleines wandhängendes Warmwassermodul, welches eine kleine Wärmepumpe ist. Diese Kleinwärmepumpe ist mit einem anderen Kältekreis ausgestattet, welcher allein auf die Warmwasserbereitung abgestimmt ist.


  • In der Heizperiode wird das Warmwassermodul aus dem Brauchwassertank (2) des Kombispeichers mit 30°C Vorwärmwasser gespeist und hat lediglich die Differenzerwärmung auf 65°C auszuführen.


  • Außerhalb der Heizperiode (da die Heizfunktion abgeschaltet ist) übernimmt das Warmwassermodul die alleinige Warmwasserbereitung. Da in diesem Gerät das Prinzip "Luft-Wasser" besteht (Heizungs-Wärmeerzeuger = "Sole-Wasser"), arbeitet das Modul wegen der hohen Umgebungstemperatur während dieser Einsatzzeit mit höchstem Wirkungsgrad.

Die Fussbodenheizung


Es ist keine Frage, ein NEUBAU ist zwingend mit einer Flächenheizung (Strahlungsheizung) auszustatten. Dabei ist es ohne Belang, ob die Heizfläche von der Wand (Wandflächenheizung), der Decke (Deckenstrahlungsheizung) oder vom Fussboden (Fussbodenheizung) ausgeht. In der Regel kommt in den Einfamilienhäusern die Fussbodenheizung zur Anwendung.


Es gilt der Grundsatz: Keine Mischsysteme - keine gemeinsame Anordnung von Fussbodenheizung mit Heizkörpern! Die Fussbodenheizung ist die alleinige Heizfläche für alle Räume. Leider werden im Heizungsmarkt unendlich viele Varianten und Systeme der Fussbodenheizung angeboten, die dem Bauherrn unnötig das Geld aus der Tasche ziehen und keinen technischen Mehrnutzen haben.

Man kann beruhigt bei den preiswerten Varianten verbleiben, denn die wichtige Komponente ist nicht, zusätzliche Wärmeverteilungskomponenten einzubauen, sondern für ausreichend Heizfläche im Estrich zu sorgen. 


In unserem Fussbodenheizsystem beaufschlagen wir die Heizfläche mit einem hohem Faktor, wodurch sich die Wärmeverteilung im Estrich von selbst ergibt und der Vorlauf auf tiefsten Nieveau von 26°C bis 29°C abgesenkt werden kann - bei voller Gewährleistung der Raumwärme. In dieser Weise hat die Fussbodenheizung einen gesteigerten Anteil an der Energieeinsparung.


Die Fussbodenheizung ist mit einer komfortablen Einzelraumsteuerung, welche auf die Stellglieder des Heizkreisverteilers wirkt, auszustatten:


  • Jeder Raum ist mit einem elektrischen Raumregler, an welchem die gewünschte Raumtemperatur einzustellen ist, auszustatten. An zentraler Stelle kann ein Absenkungsprogramm (wie auch weitere Funktionen) eingestellt werden.


  • In der höheren Komfortstufe (Aufpreis) ist es in jedem einzelnen Raum möglich, Absenkungszeiten einzuprogrammieren, wodurch die Effizienz der Fussbodenheizung nochmals gesteigert wird.

Die Erdwärmequelle


Die kostenlose Energie schlummert in Ihrem Grundstück und muss nur angezapft werden.

Die Frage ist, auf welche Weise?


Es ist zu einer unerfreulichen Modeerscheinung geworden, Erdsonden in Tiefbohrungen einzubringen. Das klingt nicht nur teuer, es ist teuer.


Die Anwendung von Erdsonden stellt niemals einen Regelfall dar, sondern ist die besondere Ausnahme bei eingeschränkten Grund- und Bodenverhältnissen. In einem Neubaugebiet, in welchem jedes Haus außerhalb der Baufläche über genügend Grundfläche verfügt, halten wir den Einsatz von Erdsonden für sträflich.


Es besteht vielfach die irrige Meinung, das Erdreich entwickele eine "Eigenwärme", die man nutzen könne. Das ist natürlich Unsinn. Was für Heizzwecke im Erdreich entnommen wird, ist nichts weiter als Solarenergie in gebundener Form (auch in 100 Meter Tiefe).

In der warmen Jahreszeit bestrahlt die Sonne das Erdreich. welches die Temperaturen in tiefere Erdschichten einspeichert. So befinden sich unterhalb der Frostgrenze beständig günstige Temperaturverhältnisse, Plustemperaturen auch bei minus 15°C Außentemperatur: Gebundene Solarenergie - ERDWÄRME - ganzjährig für die Heizung nutzbar.


Der Abbau dieser Temperaturen für Heizzwecke und Anhebung auf Heiztemperatur durch Wärmepumpe oder GEOMAT erfordert die Regeneration des Erdreichs im Sommer. Der Regenerationsprozess soll nicht dadurch gestört werden, dass auch im Sommer eine erdreichbetriebene Wärmepumpe für die Warmwasserbereitung in Funktion bleibt. In unserem System nehmen wir daher einen Systemwechsel von Sole-Wasser (Heizung) und Luft-Wasser (Warmwasser) vor.


Der Regenerationsprozeß ist logischerweise in den oberflächennahen Erdschichten am wirksamsten und müßte eine geraume Zeit mehr beanspruchen, in größere Tiefen (100 Meter) zu gelangen.


Deshalb kommt bei Häusern mit genügend Grundfläche sinnvollerweise die oberflächennahe Geothermie zur Anwendung. Ein Beispiel hierfür sehen Sie in der Abbildung: Einsatz von großvolumigen Erdwärme-Rohrwendeltauschern (Spiralkollektoren), einzubringen in 3 bis 4 Metern Erdtiefe. Ausführung vorort mit Kleinmaschinen und zwei Werksmonteuren innerhalb eines Arbeitstages.

Die Erdwärme-Heizzentrale


In der Heizungsindustrie verzeichnet sich ein Trend zu Kompaktsystemen - alles in einem Gerät - alles in einer Verkleidung. Diesen Trend können wir nicht mitverfolgen, da es nicht ausbleibt, die Einzelkomponenten aus Platzgründen zu verkleinern und in der Funktion einzuengen. Insbesondere legen wir Wert auf ausreichende Pufferung, was in einem Kompaktgerät kaum zu verwirklichen ist.


Wir bleiben deshalb dabei, die Heizzentrale aus einzelnen Funktionseinheiten zu errichten, was schon deshalb erforderlich ist, da der Kombispeicher die wichtigste Komponente der Anlage ist.


Da unsere Einzelkomponenten rationell und platzsparsam produziert werden, wird für die Anlage lediglich ein Aufstellraum von 2 x 1 m benötigt. Da ein besonderer Heizraum nicht vorgeschrieben ist, könnte die Heizzentrale beispielsweise im Nebenraum der Garage / des Carports untergebracht werden.

Sie haben Fragen?


  • Laden Sie unseren Erdwärmeberater zu einem Gespräch ein - bei Ihnen Zuhause oder auf der Baustelle.


  • Senden Sie per Email Ihren Terminvorschlag an:


mail@geospiral.de



Copyright @ All Rights Reserved by GeoSpiral Erdwärme Berlin